Minimalismus: Warum weniger mehr ist

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Minimalismus ist ein wahrer Segen.

Wenn du so gestrickt bist wie ich, dann bedeutet mehr Besitz, mehr Dinge um dich rum auch immer mehr Stress.

Dann möchtest du, dass alles schön aussieht und ordentlich ist, aber hast keine Lust zu putzen.

Dann möchtest du ständig den Überblick über dein Leben haben und über alles, was darin eine Rolle spielt.

Wenn du Minimalistin bist, bist du dem allem schon ein ganzes Stück näher.

Minimalismus kommt ursprünglich aus der Kunst und dem Design und bedeutet eine Reduktion auf das Wesentliche. Diese Reduktion auf das Wesentliche, das Essentielle, ist auch der Kern eines minimalistischen Lebensstils.

Minimalistisch zu leben bedeutet, seinen materiellen Besitz auf die wesentlichen Dinge zu beschränken: Es bleibt nur, was einen Nutzen hat oder wirklich schön ist. Alles andere wird eliminiert.

Übrig bleiben nur die Dinge, die in diesem Augenblick zu deinem Leben passen. Keine Altlasten. Keine halbherzigen Zukunftsversionen, an die du nicht glaubst. Nur noch Dinge, die du liebst. Klingt das nicht wunderbar?

Der Schritt – oder eher der Prozess – sich von überflüssigen oder unpassend gewordenen Habseligkeiten zu trennen, kann sehr befreiend sein.

Wie man am besten vorgeht, kommt ganz auf die eigene Persönlichkeit an. Ob man den radikalen Ansatz der Minimalists wählt oder erst mal ganz klein anfängt, es lohnt sich auf jeden Fall.

Obwohl ich von Natur aus eine Aversion gegen zu viel Stuff um mich herum habe, habe ich immer wieder viiiiiiiel über das Entrümpeln gelesen. Die Blogs von Joshua Becker, Francine Jay oder Conni Biesalski sind einfach so inspirierend!

Je weniger ich besitze, desto klarer wird das Bild in meinem Kopf, dass ich von meinem materiellen Leben habe. Und diese Klarheit geht auch auf andere Bereiche des Lebens über.

Ich beginne mich zu fragen, welche immateriellen Dinge ich in meinem Leben haben möchte. Wie möchte ich meine Zeit verbringen und was sind meine Zeitfresser, meine Altlasten? Was ist überflüssig?

Dieses Thema kann schon einen eigenen Post füllen. Ich bin nun schon eine ganze Weile auf dem Weg in ein minimalistischeres Leben und kann euch nur warnen: Minimalismus macht süchtig. Und Minimalismus macht glücklich.

Nur putzen, das musst du immer noch. Aber es geht schneller.

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2 Gedanken zu “Minimalismus: Warum weniger mehr ist

  1. Hallo Marisa,

    schöne Artikel! Nur noch das, was du liebst. Alles, was einen Nutzen hat oder wirklich schön ist! Ja, das ist auch meine Auffassung! Die Wendetaschen gefallen mir auch sehr gut!
    Wenn du Lust hast, schau doch mal bei mir vorbei,
    lg Nanne

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    • Hey Nanne,
      freut mich, dass dir meine Artikel gefallen! Hab bei dir mal vorbeigeschaut, gefällt mir gut, besonders, dass du schon so schnell vom Minimalismustreffen berichtet hast :). Werd in Zukunft öfters mal vorbeischauen!
      Liebe Grüße, Marisa

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