Der minimalistische Kleiderschrank

Foto 24.07.14 22 27 46

Nachdem ich nun schon ein Jahr auf dem Minimalismustrip bin, konnte ich mich heute das erste Mal dazu aufraffen, alle meine Kleidungsstücke zu zählen. Vorher war mir das einfach zu mühsam, da hab ich einfach jedes Mal ein paar Dinge aussortiert, anstatt Inventur zu machen.

Aber heute Abend, nachdem ich’s mir die GANZE Woche vorgenommen hatte und es einmal sogar mit dem Notizbüchlein bis zum Bett geschafft hatte, nur um dann wieder umzudrehen, war’s dann endlich soweit.

Ich war ganz zuversichtlich, da ich shoppen hasse und dementsprechent nur losziehe, wenn ich wirklich etwas brauche. Außerdem hatte ich ja schon gut ein Drittel meiner Klamotten ausgemistet. Also würde ich mir schön auf die Schulter klopfen können.

Denkste.

Nachdem ich alles fein säuberlich in eine frische Exceltabelle eingetragen hatte, stand da bei Alltagsklamotten:

72 Kleidungsstücke.

Wow. Und da waren Schlaf- und Sportklamotten, alles für draußen, Schuhe und Unterwäsche schon abgezogen.

Nicht sehr minimalistisch.

Da bin ich noch ziemlich weit entfernt vom Project 333.

„Brauchen“ ist eben doch ein sehr dehnbarer Begriff.

Um zu analysieren, welche Kleidungsstücke in meinem Schrank überflüssig sind, habe ich alle markiert, von denen ich denke, ich hätte zu viele. Das sind ganze 14 von 27. Also Raum nach unten.

In drei Monaten werde ich den nächsten Durchgang machen und sehen, wie sich mein Schrankinhalt bis dahin gewandelt hat.

Advertisements