DIY-Upcycling-Brotbeutel

Im Moment befindet ich mich mitten in meinem Verrückten DIY-Wochenende. Was nichts anderes heißt, dass ich von Freitag Nachmittag bis Sonntag Abend an DIY-Projekten arbeite. Gebt’s zu, ihr könnt euch auch keine schönere Beschäftigung vorstellen :).
Bisher habe ich schon unsere halbe Couch neu bezogen.

Aber zuerst möchte ich euch ein kleines DIY-Projekt vorstellen, dass ich letzte Woche genäht habe und das unerwarteterweise auch noch ein Upcycling-Projekt geworden ist.

Ein Brotbeutel. Ist er nicht schick?

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Für den Brotbeutel wollte ich eigentlich weißen Stoff benutzen, aber beim Kramen in der Stoffkiste fällt mir eine Leinenhose in die Hände, die beim ersten Mal tragen irreparabel gerissen ist und aus der ich schon immer mal was nähen wollte. Perfekt!

Einfach ein Stück des ehemaligen Oberschenkels herausgeschnitten (yes, zwei Nähte gespart!), die untere Seite zugenäht und oben einen Tunnel für das schwarze Webband eingenäht.

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Das Kennerauge sieht gleich, dass die Oberseite für einen Tunnel nicht so gut geeignet ist, da sich das Hosenbein an dieser Stelle ziemlich stark weitet… das habe ich beim Nähen dann auch bemerkt und kurzerhand den Stoff zweimal eingeschnitten und überlappen lassen.

Nachdem der Tunnel fertig ist, einfach das Webband einziehen. Hmmm… hätte es da nicht eine Öffnung gebraucht? Mist. Aber Gott sei Dank gibt es da ja die zwei Öffnungen von den Einschnitten.

Manchmal ist es eben von Vorteil, gleich zwei Fehler hintereinander zu machen. Ein Hoch auf die Fehler! Lasst uns mehr davon machen.

Der Grund, dass der Beutel eigentlich auch schon zum Verrückten DIY-Wochenende zählt, ist der Schriftzug. Den habe ich nämlich gestern genäht.

B R O T in Word eingetippt, Schrifttyp Arial (aber das habt ihr ja bestimmt sofort gesehen) und Schriftgröße 200 eingestellt. Tadaaa, einfachstes Schnittmuster ever.

Zum Aufbügeln benutze ich zur Zeit immer den den gitterförmigen Bügelkleber von IKEA, den man ziemlich gut kleinschneiden und unter den Stoff pfriemeln kann. Damit alles hält, einmal mit einem kleinen Zickzackstich um alles drum rum nähen.

Merke: Mit Schriftgröße 300 wärs noch einfacher gewesen.

Und jetzt, auf zum Bäcker. Erstes Gespräch:

Marisa: Könnten Sie mir das Brot direkt hier in meinen Beutel geben?
Bäcker: Direkt so? Ohne Tüte?
Marisa: Ja.
Bäcker: Nicht erst noch in die Papiertüte?
Marisa: Nein, direkt hier rein bitte.
Bäcker: Ok.

JUUUUUUBEL! Kampf der Papiertütenverschwendung!

Ran an die Nähmaschinen. Näht Brotbeutel.

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3 Gedanken zu “DIY-Upcycling-Brotbeutel

    • Was für einen coolen Bäcker hast du denn? Ich muss immer schnell genug sein, um dem Tütchen zu entkommen. Aber erst mal ist meine Herausforderung, den Beutel auch immer schön dabei zu haben. 😉

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