Update: Birkenzucker als Zahnpasta

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Seit ein paar Wochen benutze ich Birkenzucker als Zahnpasta. Das Zähneputzen funktioniert damit ganz wunderbar: einfach die feuchte (Holz-) Zahnbürste in den Zucker tunken und dann schön von rot nach weiß über die Zähne schrubben.

Mit der Zuckermenge musste ich ein bisschen experimentieren, nimmt man zu wenig, fehlt das Sauber-Gefühl, nimmt man zu viel, hat man den Zucker-Overkill im Mund.

Ein unerwarteter Nebeneffekt ist, dass ich weniger Lust auf Süßes habe. Irgendwie denkt mein Gehirn anscheinend, zwei mal drei Minuten Zucker-Spucke im Mund ist genug „süß“ für Zwischendurch. Nicht dass ich deshalb das Stück Zwetschgenkuchen auf dem Teller liegen lasse… Aber auf das Schokolädchen zwischendurch habe ich einfach keine Lust.

Sehr interessant, wie sich das Hirn so verarschen lässt.

Außerdem schmeckt der Birkenzucker viel besser als normale Zahnpasta. Eben nach Zucker. Wer allerdings auf das Minz-Frische-Gefühl von Zahnpasta steht, dem_der wird was fehlen. Aber da ich sowieso immer das Gefühl hatte, meine Geschmacksnerven werden von dem scharfen Zeug taub, macht mir das nichts aus.

Auch die Zahnärztin hat nichts bemerkt. Ich habe ihr mein Experiment erst mal verschwiegen, aber bisher hat sie meine Mundhygiene noch nicht beanstandet. Mal sehen, was sie in einem halben Jahr dazu sagt…

Ich bleibe also auf jeden Fall vorerst bei meiner plastikarmen Zahnpastaalternative. Experiment geglückt!

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