HowNotTo: Minzsirup

Foto 28.09.14 12 37 56

Letztes Jahr haben Oli und ich Minzsirup gekocht. Wir wollten mal was anderes als Minztee und die riesige Gartenernte an Nanaminze bot sich an.

Kann ja nicht so schwer sein, dachten wir, gibt ja genug Rezepte im Internet und Holunderblütensirup machen die Leute ja auch überall selbst… Gesagt, getan.

Wir haben den Sirup also in 1 kleines Fläschchen und eine 1l-Flasche abgefüllt (siehe oben).

Zwischenfrage: Wie dumm muss man sein, um Sirup in eine 1l-Flasche abzufüllen? Kein Mensch trinkt so viel Sirup auf einmal.

Aber weiter im Text. Nachdem das kleine Fläschchen bald weg war (oder schlecht geworden ist, keine Ahnung, ist schon ne Weile her), stand die 1l-Flasche bis gestern mehr oder weniger dekorativ auf dem Regal.

Denn: Wer trinkt schon 1l Sirup auf einmal? Und wenn er offen ist, wird er ja bald schlecht…

Wie ihr seht, drehen wir uns im Kreis.

Auf jeden Fall habe ich dann gestern beherzt beschlossen, die Flasche endlich zu öffnen, denn wie ihr wisst, halten gute Minimalistinnen nichts vom Aufsparen auf den passenden Anlass.

Und siehe da: Wir haben ein Jahr lang leicht grünliches Zuckerwasser aufbewahrt. Der „Sirup“ schmeckt nach Zucker, sonst nichts.

Aha, das war also der Grund, warum wir die Flasche ein Jahr nicht geöffnet haben. Langsam kam die Erinnerung zurück: Der Inhalt der kleineren Flasche hat nämlich auch schon so geschmeckt. Zonk.

Unser DIY-Minzsirup war also ein kompletter Reinfall. Aber so läuft das eben, wenn man etwas ausprobiert, das man noch nicht kann. Es gibt immer eine kleine Chance, dass man es komplett vermasselt.

Aber dann hat man ein HowNotTo, auf dem man aufbauen kann!

Zur Zeit gärt ein Glas selbstgemachtes Sauerkraut in unserem Flur vor sich hin. Mal sehen, ob wir damit ein besseres Händchen haben.

Ich werde berichten.

Was ist mit euch? Habt ihr schonmal ein DIY komplett vermasselt? Und dann vielleicht erfolgreich daraus gelernt? Oder es komplett gelassen?

Advertisements