Fazit meiner Kauf-Nix-Challenge

Ok, es war leicht.

Ich hatte ja schon die Vermutung, dass es nicht wirklich eine Herausforderung sein würde, kein Zeug zu kaufen. Aber ich wollte in meiner ersten Challenge eben unbedingt Erfolg haben. Aus psychologischen Gründen und so.

Es gab natürlich doch ein paar Dinge, die ich in den letzten 31 Tagen gern gekauft hätte und bei denen ich den Kauf augeschoben habe. Ein paar Dinge habe ich auch gekauft und war mir im Nachhinein nicht sicher, ob das jetzt laut Regeln unter „Unnötiges Zeug“ oder „Basics“ fällt. Ich spreche von Schokolade.

In dieser wunderhübschen Galerie habe ich euch alle Versuchungen zusammen gestellt und kommentiert.

Mein Fazit der Challenge ist, dass sie ihren Zweck erfüllt hat. Ich wurde bestätigt in meiner Meinung, dass ich nur wenige Kaufimpulse verspüre.

Außerdem wurden im Oktober einige Fragen aufgeworfen. Zum Beispiel, ob es auch immaterielles Zeug gibt. Wie eben der Haarschnitt oder die Thai-Massage. Ein Haarschnitt ist bestimmt sinnvoll, aber sobald man alle zwei Wochen zum Friseur geht, kommen wir der Kategorie „unnötig“ schon gefährlich nahe. Eine Thai-Massage ist definitiv nicht notwendig, kann aber als selbstbelohnender Luxus sehr angenehm sein.

Die Thai-Massage ist so das immaterielle Äquivalent der Schokolade, der Haarschnitt liegt eher in der Kategorie der Kniestrümpfe. Luxus und Gebrauchsgut.

Die Herausforderung bei einer Kauf-Nix-Challenge ist auch, zu definieren, welche Dinge (auch die immateriellen) für einen selbst in welcher Kategorie liegen.

Wie immer beim Minimalismus ist es eine sehr persönliche Entscheidung, was wichtig ist und was man braucht. Auch, welchen Luxus man sich gönnt.

Und da diese Challenge so gut geklappt hat, freue ich mich auch auf meine Challenge im November.

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3 Gedanken zu “Fazit meiner Kauf-Nix-Challenge

  1. Hallo Marisa,
    deine Kauf-Nix-Challenge hat mich angesteckt 🙂 Ich werde im November kein Geld für Dinge ausgeben, die unnötig sind. Davon ausgeschlossen sind für mich – wie bei dir auch – Lebensmittel, Hygieneprodukte und kulturelle Erlebnisse (denn Kultur gehört für mich zu einem glücklichen Leben). Ich denke, dass es mir auch sehr leicht fallen wird, da ich nie ein konsumgeiler Mensch war. Ich habe noch vom letzten Jahr genügend Herbst- bzw. Winterklamotten, mit ungelesenen Büchern und ungesehenen DVDs bin ich auch noch ausgestattet. Was sollte ich also noch brauchen? Ich werde es merken.

    Zu deinen Versuchungen:
    – Kniestrümpfe: Klar, wenn man kalte Füße hat, sind zwei Paar Kniestrümpfe zu wenig. Den Oktober hast du ja jetzt überstanden.

    – Schokolade: Ja, die Schokolade, die du gekauft hast, gilt für mich als Regelbruch. Hättest du stattdessen eine Tafel Schokolade mit mindestens 75 Prozent Kakaoanteil gekauft, hätte ich ein Auge zugedrückt, da diese in Maßen genossen auch gesund ist 😉

    – Ringbuch: Diddl – das waren noch Zeiten. Solange du deine Diss nicht auf Diddl-Papier abgibst, ist ja alles gut.

    – Haarschnitt: Dein Schnitt sieht doch noch gut aus, also warum zum Friseur gehen? Da kannst du ruhig noch ein paar Wochen damit warten. Ich verstehe die Menschen auch nicht, die alle zwei Wochen zum Friseur gehen, da sieht man doch hinterher kaum einen Unterschied, wenn nur ein Zentimeter abgeschnitten wird.

    – Unterwäsche: Das wäre für mich kein Regelbruch gewesen, wenn du dir diese Baumwollunterwäsche gekauft hättest. Schließlich ist sie aus Bio-Baumwolle und wird in Deutschland produziert. Was will man mehr?

    – Thai-Massage: Schau dir diesen Beitrag an, danach wirst du die Thai-Massage nie wieder als „Selbstbelohnung“ ansehen, sondern eher als „Selbstbestrafung“: http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/hr/2014/thai-massagen-100.html

    So, genug Senf abgegeben.

    Viele Grüße
    Isabelle

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    • Jaja, die Schokolade. Habs mir schon gedacht, dass ich damit nicht durchkomme ;). Aber wär ja auch langweilig, wenns gleich perfekt geklappt hätte. Berichte mal, wie deine Challenge so läuft! Den Bericht über die Thai-Massage werd ich mir heute Abend mal zu Gemüte führen.
      Liebe Grüße, Marisa

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