Meal prep

Seit ein paar Wochen bin ich dazu übergegangen, mein Mittagessen nicht mehr in der Kantine zu kaufen, sondern von zu Hause mitzubringen. Am Anfang war das noch etwas gewöhnungsbedürftig und nicht nur einmal bin ich sonntags um halb neun von der Couch aufgeschreckt, weil ich vergessen hatte, mir etwas für die neue Woche zu kochen.

Doch die Vorteile überwiegen definitiv: Ich kann mir jederzeit das kochen, auf was ich gerade Lust habe und muss mich nicht dem Diktat des Kantinenchefs unterwerfen (Kartoffelsuppe mit Grießknödeleinlage, wirklich?) und ich spare Geld dabei.

Sehr bald hat sich auch herausgestellt, dass wir (noch) weniger Lebensmittel wegschmeißen, da ich eine faule Einkäuferin bin und gern alles verkoche, was der Kühlschrank hergibt.

Mir ist aufgefallen, dass das Kochen to go ein bisschen anders funktioniert als normales Kochen. Ich nehme gern nur eine Schüssel mit zur Arbeit, was bei typischen dreigeteilten Gerichten eher schwierig ist (SchniPoSa aus der Mikrowelle, mhh lecker). Was sich anbietet, sind typische Alles-in-einem-Gerichte wie Currys oder Aufläufe. Sehr praktisch, dass das auch die besten Gerichte sind, um Reste zu verwerten. Siehe oben – win win.

Interessanterweise sind unsere Haushaltskosten nicht wirklich gestiegen, obwohl ich pro Monat ca. 20 Portionen zusätzlich koche, die vorher nicht zu diesem Budget gehörten. Effizientere Warenverwertung durch weniger Reste und einfache Gerichte sind hier wohl der Hauptfaktor.

Also, was gibt’s diese Woche? Nudelauflauf mit Blumenkohl und Mairübe aus der Gemüsekiste und einer Bechamelsauce mit Käseresten aus dem Kühlschrank.

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Ich glaube, ich nenne ihn den Weißen Auflauf.

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Und als Dessert gibt’s leckeren Rhabarberkuchen. Da war ich zwar nur die Schnippeltante, aber wer schon mal 1,3 kg Rhabarber geschält hat, weiß, dass das kein Zuckerschlecken ist.

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Wie handhabt ihr das mit dem Mittagessen außer Haus? Kantine, Mensa, Selberkochen, oder habt ihr sogar sowas wie eine Kochgruppe bei der Arbeit?

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4 Gedanken zu “Meal prep

  1. Ich nehme auch das Essen in die Arbeit mit. Koche vor und am nächsten Tag wird aufgewärmt. Ich finde es perfekt, weil mir mein eigenes Essen einfach besser schmeckt und ich auch nicht so viel Fleisch essen mag wie in der Kantine gekocht wird.

    Aufläufe sind meine Favoriten, ich habe kleine Auflaufformen mit Decke gekauft, da kann ich ihn direkt vorbereiten und mitnehmen.

    lg
    Maria

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  2. Wenn ich koche, koche ich auch generell größere Mengen und friere portionsweise ein. So habe ich immer etwas Auswahl für das Essen auf der Arbeit am nächsten Tag und ich muss nicht jeden Abend für den nächsten Tag kochen. Was ich am nächsten Tag mitnehmen möchte, kommt abends zum Auftauen in den Kühlschrank.
    Viele Grüße, Khendra

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  3. Super👍 Ich beginne erst mit dem Arbeiten und will es ebenfalls so machen. Allerdings wird es bei mir kalte Küche. Von Gekochtem werde ich schnell muede. Liebe Grüße, Summer

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  4. Da bin ich ja in guter Gesellschaft mit meinen Essensvorbereitungen :). Ich bewahre das Essen für 2-3 Tage meistens im Kühlschrank auf, friere mir aber auch immer ein paar Portionen ein und esse es erst in der Woche drauf. So muss ich nicht die ganze Woche dasselbe essen und kann trotzdem die ganz großen Portionen kochen. Hab mir auch schon überlegt, gerade im Sommer auch mal was Kaltes mitzunehmen (Salat oder belegte Brote), aber irgendwie hab ich das Gefühl, das wäre eher mehr Arbeit, da man das jeden Abend frisch vorbereiten muss…

    Liebe Grüße, Marisa

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